Bislang größte #FridaysForFuture-Demonstration in Jena mit über 150 Teilnehmer*innen

Nach zwei Auftaktveranstaltungen vergangene Woche sowie im Dezember 2018 gab es heute die bislang größte Veranstaltung der #FridaysForFuture-Bewegung in Jena. Über 150 Teilnehmer*innen beteiligten sich am Demonstrationszug vom Jenaer Holzmarkt ausgehend zum Ernst-Abbe-Platz.

Am heutigen Freitag, den 18. Januar 2019, rief die Jenaer #FridaysForFuture-Ortsgruppe zur bislang größten #FridaysForFuture-Demonstration in Jena auf und gut 150 Teilnehmer*innen, überwiegend Schüler*innen und Student*innen, beteiligten sich. Mit Plakaten, Transparenten und Sprechchören machten Sie auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam und forderten von der Politik einen lösungsorientierten Aktionismus ein.

Bei sonnigem Wetter versammelten sich alle mittags um 12.00 Uhr auf dem Holzmarkt, um via Löbderstraße, Rathausgasse und Johannisstraße zum Ernst-Abbe-Platz zu marschieren. Unterbrochen wurde der Demonstrationszug an mehreren Punkten durch kurze Redebeiträge, sowohl von den Veranstalter*innen als auch von Teilnehmer*innen.

So wie in Jena gingen an diesem Freitag in gut 50 verschiedenen deutschen Städten insbesondere junge Menschen auf die Straße, um die Politik zu einer besseren Klimapolitik aufzufordern. Nächsten Freitag, den 25. Januar, treffen sich alle Lokalverbände anlässlich der Sitzung der Kohlekommission um 12.00 Uhr zu einer zentralen Kundgebung vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Aber auch in Jena wird es in wenigen Wochen die nächste Demonstration geben.

Vielen Dank an alle, die uns heute unterstützt haben!

 

Unsere nächste Veranstaltung:
Freitag, den 25.01.2019: 12 Uhr am Bundeswirtschaftsministerium (Berlin)
(Die nächste Demonstration in Jena wird rechtzeitig beworben werden!)

 

Zur #FridaysForFuture-Bewegung:
Ausgegangen ist die #FridaysForFuture-Bewegung von Greta Thunberg, eine 15-jährige schwedische Schülerin und Klimaaktivistin, die seit einigen Monaten jeden Freitag vor dem Parlament für Klimaschutzmaßnahmen demonstriert. Nach und nach tun es ihr immer mehr, zumeist junge Menschen gleich und gehen in über 50 Städten allein in Deutschland sowie in vielen weiteren Ländern für schnellen und wirksamen Klimaschutz auf die Straße. Eine Kernforderung ist der zeitnahe Kohleausstieg.

 

Weitere Eindrücke vom 18.01.2019:

Cem Özdemir besucht Grüne Hochschulgruppe Jena – öffentliche Veranstaltung am 23. Januar

Für Mittwoch, den 23. Januar, lädt die Grüne Hochschulgruppe Jena zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion von und mit dem Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir, welcher bis 2018 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen war. Thema der Veranstaltung ist die Frage nach der Vereinbarkeit von Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, um 18.30 Uhr in den Hörsaal 3 des Universitätscampus‘ in der Carl-Zeiss-Straße 3 zu kommen.

 

Kurzübersicht:
Vortrag/Diskussion mit Cem Özdemir: „Vereinbarkeit von Wirtschaft und Nachhaltigkeit“
Mittwoch, den 23.01.2019
Hörsaal 3, CZ3

Heute erste #FridaysForFuture-Demonstration in 2019 – kommende Demos in Jena und Berlin

Nachdem im Dezember 2018 die internationale #FridaysForFuture-Bewegung auch in Jena erstmals auf die Straße ging, fand am heutigen Freitag die erste Demonstration im Jahr 2019 statt. Am kommenden Freitag ist ein nächster Demonstrationszug geplant. In zwei Wochen, am 25. Januar, wird es zudem eine große zentrale Veranstaltung in Berlin geben.

Am heutigen Freitag, den 11. Januar 2019, veranstaltete die Jenaer #FridaysForFuture-Ortsgruppe, in welcher sich die Grüne Jugend Jena engagiert, eine Demonstration vor dem historischen Rathaus, um auf die Folgen des Klimawandels und die Inaktivität der Politik in dieser Frage aufmerksam zu machen. Etwa 30 Schüler*Innen und Student*Innen kamen zusammen, um mit Plakaten, Aufklebern und Flyern über die akute Problematik zu informieren.

In über 50 Städten deutschlandweit gehen insbesondere junge Menschen auf die Straße, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren – der Kohleausstieg gehört dabei zu den Kernforderungen. Nach der Veranstaltung am 21. Dezember 2019 war die heutige Demonstration die Zweite in Jena. Das soll aber nur der Auftakt gewesen sein!

Die nächste Demonstration wird am kommenden Freitag, den 18. Januar, ab 12.00 Uhr am Holzmarkt stattfinden. Außerdem gibt es am 25. Januar eine zentrale Demonstration aller Ortsgruppen in Berlin, 12.00 Uhr vor der Kohlekommission am Bundeswirtschaftsministerium.

Kommt also gerne zu unseren nächsten Veranstaltungen!

 

Hier in der Kurzübersicht:

Freitag, den 18.01.2019: 12 Uhr am Holzmarkt (Jena)

Freitag, den 25.01.2019: 12 Uhr am Bundeswirtschaftsministerium (Berlin)

Weitere Eindrücke vom 11.01.2019:

Fridays for Future – Klimastreik Jena

„Alles muss sich ändern. Und es muss heute anfangen!“ bringt die 15-jährige Greta Thunberg den Stand der Klimakrise auf den Punkt. Währenddessen endet die Klimakonferenz in Kattowitz mit unambitionierten Ergebnissen – damit wollen und können wir uns nicht zufriedengeben!

Deswegen gehen wir kommenden Freitag auch in Jena als Teil der Bewegung #FridaysForFuture auf die Straße!
Gemeinsam mit vielen jungen Aktivist*innen in ganz Deutschland und darüber hinaus fordern wir das ein, was die einzig realistische Antwort auf die drohende Klimakatastrophe ist: eine radikale Klimaschutzpolitk und globale Klimagerechtigkeit!

Wir? Das sind Schüler*innen, Student*innen, Freiwilligendienstleistende, Azubis und andere junge Menschen aus Jena, die nicht mehr zusehen wollen, wie ihre Zukunft verspielt wird.

Verbreitet den Aufruf und schließt euch uns an – für eine klimagerechte Zukunft!

Bündnispartner*innen (aktuell):
– BUNDjugend Thüringen
– NABU Thüringen
– GRÜNE JUGEND Thüringen
– Jusos Thüringen
– NaturFreundeJugend Thüringen
– Linksjugend[’solid]Thüringen
– Landesschülervertretung Thüringen
– Umweltreferat Jena

Pressemitteilung: GRÜNE JUGEND Jena mit neuem Vorstand

Gestern Abend wählte die Mitgliederversammlung der GJ Jena ein neues Sprecher*innenteam. Die Ortsgruppe hatte sich nach dem Wegzug vieler Aktivist*innen im Herbst neu gegründet und möchte mit einem neuen Vorstand nun wieder richtig durchstarten. Als neue Sprecher*innen wurden einstimmig die Pharmaziestudentin Isabelle Klein und Fabian Preckel, der im ersten Semester Rechtswissenschaft studiert, gewählt.

Isabelle Klein (19) möchte den Umweltschutz in Jena voranbringen: „Erfolgreicher Umweltschutz geht nur, wenn viele mitmachen! Damit Jena noch grüner wird, möchte ich deshalb zu diesem Thema Aktionen organisieren und Menschen miteinander vernetzen.“

Für ein tolerantes Miteinander möchte sich Fabian Preckel (21) stark machen: „Alle Menschen sollten die gleiche Chance bekommen, das Potenzial, das in ihnen steckt, auch auszuleben. Daher will ich mich mit der GJ Jena besonders dafür einsetzen, dass Rassismus, Sexismus oder andere menschenfeindliche Einstellungen aus dieser Welt verschwinden.“

Die Gruppe von jungen Aktivist*innen zwischen 15 und 25 Jahren trifft sich jeden Donnerstag um 20 Uhr im Schillergäßchen 5, um Veranstaltungen und Aktionen zu planen.

IDAHoBIT*-Straßenfest

Am vergangenen Samstag beteiligte sich auch die Grüne Jugend Jena mit einem Informationsstand beim Straßenfest anlässlich des IDAHoBIT* am 17. Mai.

Es entstanden viele spannende Gespräche, vor allem basierend auf dem Quiz, welches die Grüne Jugend erstellt hatte. Dabei wurden Fakten rund ums Thema und vor allem aus verschiedenen Ländern der Welt zusammengestellt. Die Aufgabe war es dann, die Fakten  den Ländern zuzuordnen.

Zum Beispiel:
1) Im Jahr 2015 wurden 318 Lesben, Schwule und Transgeschlechtliche wegen ihrer sexuellen Orientierung ermordet – alle 27 Stunden ein Mord.
2) Das erste Land der EU, welches Therapien zur „Heilung“ von Homosexualität verboten hat.

Lösung:
1) Brasilien
2) Malta

*International Day against Homophobia, Transphobia & Biphobia

Saaleputz nicht um jeden Preis

Purer Aktionismus wird kritisiert

„Wie auch bereits im vergangenen Jahr weisen wir als Grüne Jugend darauf hin, dass der Zeitpunkt des Saaleputzes sehr unklug gewählt ist“, so die Sprecherin der Ortsgruppe Jena, Katharina Bautz. Auch der Naturschutzbund Jena informierte die Stadt als Mittragende der Veranstaltung erneut auf die somit möglichen Beeinträchtigungen von brütenden Tieren. Ebenso spricht sich die Naturschutzbehörde gegen eine solche Aktion in diesem Zeitraum aus.

Saaleputz-Aktion der GJ Jena 2013

GJ Saaleputz 2013

„Natürlich ist die Sache an sich sehr unterstützenswert – allerdings nicht um jeden Preis“, so weiter. Es drängt sich mal wieder der Eindruck auf, die Stadt wolle durch den Saaleputz vor allem so viel Arbeit wie möglich auf freiwillige Helfer abwälzen, die eigentlich in den Aufgabenbereich des Kommunalservices fällt, selbst wenn der Umweltschutz darunter leidet.

Saaleputz ja, aber zur richtigen Zeit! Das Argument, im September wäre das Wetter nicht einladend genug, zieht nicht, da auf Aprilwetter erst recht kein Verlass ist.
Die Grüne Jugend Jena organisiert bereits seit einigen Jahren, nach Absprache mit entsprechenden Verbänden, im September regelmäßig Saaleputz-Aktionen.


Die Stadt Jena sowie die Bürgerstiftung und einige weitere in Jena ansässige Vereine rufen für den 22. April 2017 erneut zum Saaleputz auf – ganz gleich, dass verschiedene Naturschutzinstitutionen dies als höchst kritisch einstufen. Bereits im vergangenen Jahr wurde diese Putzaktion ebenfalls in diesem Zeitrahmen durchgeführt – ebenso unter Kritik der Grünen Jugend und weiteren Naturschutzgruppierungen.

Afghanistan – (K)ein sicheres Land?!

Die Grüne Jugend Jena lud gemeinsam mit dem altgrünen Landesverband Thüringen vergangenen Montag ins Paradiescafé Jena zum Fotovortrag „Afghanistan: (K)ein sichere Land?“ ein.
Dieser Einladung folgten knapp 40 interessierte Menschen, die den Ausführungen von Erik Marquardt (Fotojournalist & ehem. Bundesprecher der Grünen Jugend) gespannt zuhörten und seine Erlebnisse auf Grundlage seiner Bilder mitverfolgten.

Erik war selbst Ende 2016 in Afghanistan, um die Sicherheitslage und die Situation der Menschen vor Ort sowie derer auf der Flucht zu dokumentieren. In seinem Fotovortrag schilderte er seine Eindrücke, Erlebnisse und erfahrenen Probleme in dem zerrütteten Land. Dabei stellte er die Fluchtgründe, Perspektiven und Wünsche der dort lebenden Menschen vor. Im Anschluss war Raum das soeben Erfahrene zu verarbeiten, Fragen zu stellen und weitere Gedanken mit den Anwesenden zu teilen.

Schnell wurde deutlich, dass offensichtlich von der Politik mit zweierlei Maß gemessen wird, denn einerseits soll es als ein sicheres Land gelten, sodass die Hilfesuchenden wieder zurück geschickt werden, andererseits werden alle anderen (deutschen) Menschen vor der Einreise nach Afghanistan aufgrund der Sicherheitslage ausdrücklich gewarnt.*

* Stand: 28. März 2017: https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AfghanistanSicherheit.html?nn=332636?nnm=332636

Jenaer Feierkultur mit Verbesserungsbedarf

Der kürzlich veröffentlichte Leserbrief der jungen Frau aus Jena zu leider alltäglichen sexuell motivierten Übergriffen und die darauf folgende Diskussion zeigen, dass Aufklärung und Kommunikation auch heute noch notwendig sind.

Vorwürfe zum angeblich einladenden äußeren Erscheinungsbild und Verhalten, zu scheinbaren Aufmerksamkeitsdefiziten und Denunizierung bestimmter Gruppen kommen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum. Oftmals halten die Unterstellungen an, dass das Opfer „selber Schuld sei“ oder nicht ausreichend etwas gegen die Übergreifer unternommen habe. Diese Vermutungen kommen oft aus einem Unverständnis gegenüber der Situation, in der sich vor allem Frauen in Clubs befinden. Laut eigener Aussagen ist den Clubbetreibern in Jena dieses „Problem“ schon länger bekannt, aber es braucht anscheinend erst den öffentlichen Druck, um tatsächlich etwas in Gang zu bringen.

Veranstaltungsorte wie das Café Wagner haben hingegen schon früher reagiert und stellen nicht nur männliches sondern auch weibliches Sicherheitspersonal zur Verfügung, um die Hemmschwelle zur Meldung von Übergriffen für Frauen zu senken. Andererorts wie bspw. in der „Villa“, die auch gern auf sexistische Werbung setzte, oder der Rose, dessen Betreiber sich bemüßigt fühlt bei zuviel Awareness negative Kommentare abzugeben, ist man da noch nicht so weit. Daher fordern wir als Grüne Jugend Jena die notwendige Sensibilität der Clubbetreiber und deren Angestellten, weibliches Sicherheitspersonal in allen Clubs und für alle sichtbar angebrachte Schilder, auf denen Verhaltenshinweise sowie Kontaktdaten für den Notfall stehen, falls sich keine Hilfsperson in unmittelbarer Nähe befindet.