Ernst Haeckel war kein gewöhnlicher Biologe, sondern hat in seinen Büchern Ideen der Eugenik beworben und verbreitet! Die neuen Erkenntnisse über Vererbungslehre und Evolutionstheorie im 19. Jahrhundert brachten auch Vorstellungen auf, dass aktiv in die menschliche Bevölkerungsentwicklung eingegriffen werden müsse. Als „artfremd“ und „erbkrank“ bezeichneten Menschen, wird nach dieser Theorie das Recht auf Leben abgesprochen, da sie das Fortbestehen der restlichen Bevölkerung beeinträchtigen würden. Zur „Bewahrung“ der sogenannten „positiven Erbanlagen“ wurde diesen Menschen abgesprochen, eigene Kinder zu zeugen. Durch die Nationalsozialisten wurden im 20. Jahrhundert aufgrund dieser Ideologie mehrere hunderttausend Menschen ermordet.

Ernst Haeckel war: 

·        Mitbegründer der nationalistischen, kriegsbejahenden „Deutschen     Vaterlandspartei“

·        Mitglied in der „Gesellschaft für Rassenhygiene“ (seit 1905)

·        antisemitisch und wurde als Pionier der „Rassenhygiene“ verehrt

·        Befürworter einer entschieden „eugenischen“ Sozialpolitik

·        Mitglied der ‚Deutschen Kolonialgesellschaft‘ 

·        Vertreter einer strikten „Rassenhierarchie“

Haeckel wurde als „Vater des deutschen Sozialdarwinismus“ beschrieben und befürwortete die Tötung von Kindern, die mit Behinderung geboren wurden.

Straßen, Plätze, Gedenksteine und sonstige Plätze im öffentlichen Raum sollten daher nicht nach ihm benannt werden!

Quelle:

https://www.graz.at/cms/dokumente/10311253_8106610/3e205fe1/Anhang%20A_Endbericht%20der%20ExpertInnenkommission%20f%C3%BCr%20Stra%C3%9Fennamen%20Graz%20%28Auszug%2045-251%29.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Haeckel#cite_note-37

https://www.uni-jena.de/190910_JenaerErklaerung